Hier spielt der Zustand der in Frage kommenden Zahnpfeiler die entscheidende Rolle. Allerdings sind es in diesem Fall die möglicherweise noch gesunden Nachbarzähne, die dem Einsatz einer Zahnbrücke entgegenstehen. Da bei diesen zur Aufnahme der Krone rundum etwa 1,5 – 2 Millimeter Zahnsubstanz abgeschliffen werden müsste, wäre ein Implantat hier meist die minimalinvasive Lösung. Weisen die benachbarten Zähne dagegen schon größere Restaurationen auf, bedeutet der zusätzliche Substanzverlust ein vergleichsweise geringes Opfer und eine Brücke wäre der meist gewählte Weg. In jedem Fall ist aber eine bewährte und dauerhaft haltbare Lösung möglich, die auch vom ästhetischen Gesichtspunkt her sehr gut gestaltbar ist.